Das mathematische Konzept hinter dem Glücksspiel fasziniert seit Jahrzehnten viele Besucher von Spielbanken. Wenn man sich mit dieser Materie beschäftigt, stolpert man schnell über das black jack kartenzählen als populäre Methode. Dabei versuchen Spieler, durch das Beobachten der bereits ausgegebenen Karten einen statistischen Vorteil gegenüber dem Haus zu erlangen.
Entgegen der oft in Hollywood-Filmen gezeigten Szenen handelt es sich dabei nicht um Zauberei oder eine illegale Manipulation. Es erfordert vielmehr monatelanges Training, Geduld und die Fähigkeit, das eigene Gedächtnis unter echtem Druck im Casino fehlerfrei einzusetzen. Sobald der sogenannte True Count im positiven Bereich liegt, erhöhen die Profis ihren Einsatz, da nun mehr hohe Karten im Deck verblieben sind.
Warum Casinos dieses Vorgehen nicht schätzen
Die Spielbanken haben über die Jahre wirksame Gegenmaßnahmen entwickelt, um diesen Vorteil auszugleichen. Dazu gehört die Verwendung von mehreren Kartendecks gleichzeitig sowie das regelmäßige Mischen der Karten durch den Croupier lange vor dem Ende des Schlittens. Wer zu auffällig agiert oder seine Einsätze sprunghaft anpasst, wird daher schnell vom Sicherheitspersonal gebeten, den Tisch zu verlassen.